Beiträge von Reidar Hammerstrøm

    Die Zeitschrift für „nordmärkische Sprache und Linguistik“ wird vom linguistischen Institut der Universität Warudin herausgegeben. Sie ist als wichtigste linguistische Zeitschrift in den nordmärkischen Sprachen (die Artikel sind aus Gründen der Einheitlichkeit in der Regeln in Vattenbergsk geschrieben und enthalten eine kurze Zusammenfassung auf Albernisch und bisweilen auf Filamisch) und als solche nicht nur bei Fachpublikum im In- und Ausland beliebt, sondern auch bei interessierten Laien, da einige Artikel durchaus auch ausschließlich popuärwissenschaftliche Ansprüche besitzen.

    Nun ja, aber mit Sicherheit findet man hier auf den Filamen einige Leute, die dies nicht im Zuständigkeitsbereich eines Historikers sehen würden, da sie durchaus in diesen Dingen noch bewandert sind – Aber ich hatte ohnehin schon seit einer ganzen Weile überlegt, ob ich nicht auf meine alten Tage mich noch ein wenig mit Volkskunde beschäftigen sollte. Da wäre das zumindest ein guter Anfang!

    Ich denke, da findet sich schon so einiges: Es muss nur hinreichend exklusiv sein, damit es keinen Lieferanden dafür gibt oder hinreichend qualitätvoll, damit man besser ist, als der bisherige Lieferant… Prinzipiell braucht doch die Hochkönigin alle möglichen Dinge, die die meisten anderen Menschen auch brauchen: Essen, Trinken (Beides entweder selbstproduziert oder importiert), Möbel, diverse Transportmittel, Hygiene- und Kosmetikartikel, dazu noch irgendwelches Zeug, was nur der Hof benötigt, wie Flaggen oder so…

    Nun ja, aber vielleicht gibt der Hof wenigstens Geld aus. Das kommt dann der Wirtschaft zu Gute, keine Ahnung, bin nicht so oft hier in Anto… – Wenn man Richtung Westen fährt, und dann ganz draußen, dort kann man dann wirklich entspannen, dort bekommt man von dem Hof auch nichts mit…

    Auch wenn Reidar nur selten in Anto ist, sondern desöfteren in allen Winkeln der Stadt umherreist, so besucht er doch bei dieser Gelegenheit immer seine alte Stammkneipe im Hafen mit deren Stammtisch und ist auch heute anwesend

    Nun ja, schlimmer, als wenn die Goden da sind und niemand her darf und die ganze Stadt ein Sperrgebiet ist, nicht wahr? Bei der letzten Wahl saß ich in Augustsund fest, weil niemand auf die Filamen durfte: Das war vielleicht ein Theater…!

    Reidar war auf einem Treffen auf dem Festland gewesen. Auch wenn er selbst die entsprechenden Papiere vorweisen kann, um nach Hause zurückzureisen, dauert deren Kontrolle doch eine lange Zeit, ins Besondere aufgrund der vorhandenen Schlangen; viele diskutieren mit den Wachen, ob es wirklich nötig wäre, die gesamten Filamen zu sperren und warum man nicht auf die westlichen Inseln kommt, wo Anto doch am äußersten östlichen Rand gelegen ist.

    Reidar ist sich jedoch der Heiligkeit und der Tradition der Königswahl bewusst, er weiß, dass es hier nicht nur um den Schutz der Goden vor unmittelbaren Attentätern geht, sondern um so viel mehr…

    Er geht durch das Hafengelände und beobachtet das Treiben: Da ist eine große Rentierherde, die eigentlich auf irgendeine Insel soll, aber nicht hinkommen kann. Der Hirte schimpft, wer ihm jetzt das Futter bezahle…

    Reidar kehrt schließlich in einer Fressbude ein, die frischen filamischen Fisch verspricht…

    Nachdem man von der Abdankung des Königs erfahren hat, erscheint eine Sonderausgabe der Tradisjon og Kultur zu diesem brisanten Thema. Darin befinden sich unter anderem Artikel wie der Folgende:

    Wider der Abdankung König Oskars

    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Leser,

    Mit tiefster Traurigkeit haben wir alle die Nachricht von der Abdankung König Oskars vernommen. Ein unverständlicher Akt, voller Missachtung unserer traditionellen Kultur, der traditionellen Kultur unserer Ahnen! Seit der Salbung des großen Königs August und der Begründung der Einheit unserer Lande kannte unser Reich, unsere Heimat, fünf Hochkönige und mit Lars einen weiteren unbestritten legitimen König, bei dem nur die schwere Krankheit verhinderte, dass er das Hochkönigsamt annahm. Von diesen fünf Männern vor Magnus dankte Karl nur ab, um die Einheit des Reiches zu ermöglichen und die Zersplitterung des einen königlichen Amtes aufzuheben. Zwei weitere (August und Frederik) wurden definitiv ermordet, ebenso ist dies mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit für Edmund. Und Lars war am Leben, als das Flugzeug, in dem er sich befand, abstürzte, zwar komatös, aber am Leben. Und auch hier lassen diew Umstände zumindest die Möglichkeit einer gezielten Manipulation zu, also auch hier wohl Mord.

    Warum ist dies der Fall? Nun, wie allgemein bekannt, erhalten die Hochkönige ihr Amt aus göttlichen Gnaden. Und als solche sind sie unsterblich, unsterblich in dem Sinne, dass sie ewig sind und keines natürlichen Todes sterben können. Die Heiligkeit des Amtes gebietet es ihnen, ermordet zu werden! Es ist eine Art Menschenopfer, dass diese vollziehen müssen, ein Ersatz für den Tod auf dem Schlachtfeld! Warum also wagt es Oskar, sich dem zu widersetzen zu versuchen, und einfach abzudanken? Nur aus zwei Gründen können nordmärkische Hochkönige abdanken: Für die Einheit des Reiches und weil ihre eigene Legitimität in Frage steht, wie dies bei Magnus geschah. Letzteres können wir ausschließen, geht es also um die Reichseinheit? Doch mit welchem Lande? Mit Nugensil? Dies ist auszuschließen, haben doch die Menschen dieses Landes ihn selbst zum Nachfolger erklärt und ist auch König Hallvard Oskar niemals gleichgestellt gewesen. Also bleibt nur noch ein Motiv erkennbar: Es ist Feigheit und persönliche Eitelkeit und die selbe Missachtung der heimatlich-ursprünglichen Tradition, die er schon bei seinen Reformversuchen an den Tag legte und mit denen er nun versucht, sich der ehrenvollen ewigen Würde seines Amtes und des damit verbundenen ehrenvollen Todes zu entziehen! Wir möchten hiermit allerdings keinesfalls dazu aufrufen, Oskar zu ermorden, im Gegenteil, ein Feigling wie er verdient es nicht, den ehrenvollen Tod seiner Vorgänger zu sterben, sondern vielmehr den Tod aller Feiglinge: den natürlichen. Stattdessen wollen wir vielmehr dazu aufrufen, dass jeder traditionsbewusste stolze Bürger die Entscheidung des Hochkönigs ebenso wie die der Goden ablehne und den gewählten Nachfolger, wer immer es sei, bis zur Nachricht vom Tode Oskars als illegtim ansehe! Er allein ist unser König und muss es bleiben, ob er will oder nicht!

    Auf die unverbrüchliche Treue des Volkes der vereinigten Nordmark zu ihrem einheitsbewahrenden König Oskar I. stets hoffend,

    Die Chefredaktion
    Vilhelm Hansen, Thora Thoralfsdotter, Kåre af Villemsdal

    D.h. Kreuz ja, Grün Nein?

    Dann werd' ich mal meinen Bilder-Der-Nationen-Account weiter mit Flaggen zuspammen…

    (Im Zweifel kann man ja ein „Museum für angewandte Kunst und/oder Vexillologie“ aufmachen, indem in einer Ausstellung die gesamten Motive zu bestaunen sind…)

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    Oder wir verzichten auf die Regeln der Heraldik, wie es gefühlt 50% der RL-Flaggen tun :D
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    Blau-Gold-Rot:
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    Oder halt vier Farben… Es gäbe da ne ganze Menge Möglichkeiten die nicht so albern aussehen, wie die mit 5 Streifen:

    Zum Beispiel mit Dreiecken.

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    Oder mit skandinavischem Kreuz
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    Oder Anders, wenn gewünscht :)

    (Adler kann überall bei Bedarf noch hinzugefügt werden)