Na wie oft habt ihr euch jetzt schon mit Marvin gestritten, das Projekt beinahe geschlossen usw.?
Aus gegebenem Anlaß
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Naja, man hat es erneut versucht und es war ein Fehler.
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Naja, man hat es erneut versucht und es war ein Fehler.
Auch das ist keine Neuerung
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Man muss wohl leider einsehen, dass nicht alle Menschen dazu willens und fähig sind, sich zu ändern.
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Was soll ich sagen? Nordhanar liegt genau an der richtigen Stelle zwischen Dreibürgen und Andro. Lagow werte ich da nicht so richtig, mit denen werden wir schon fertig. Aber die anderen Staaten? Wir haben zwei Supermächte vor unserer Haustür die uns jederzeit den Arsch aufreißen könnten, wenn sie nur wollten. Gerade dieser Umstand zwingt uns dazu Geld - welches wir nicht haben - in unser Militär zu stecken, damit wir im Fall der Fälle einen feindlichen Vorstoß wenigstens für einige Zeit aufhalten können. Insofern wäre mir eine Lösung welche das Potential von kriegerischen Handlungen auf der Welt auf null reduziert sehr recht.
Seit wann ist Andro eine Supermacht? Was habe ich verpasst?
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Seit dem alle Anderen gefallen sind.
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Kommt darauf an, wie man "Supermacht" definiert. Wenn man als "Supermacht" eine Macht sieht, die das Putschen, Staatsstreichen, Revolutionieren zur Kunstform erhoben hat wäre NH eine Absulute Supermacht

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Seit dem alle Anderen gefallen sind.
Welche Anderen? Es gab in der Welt maximal DB als Supermacht, auch wenn sie für die Rolle maximal ungeeignet sind. Andro war bis dato nichtmal Großmacht, nachdem sie vor einem Jahrzehnt von Irkanien besiegt wurden. Supermacht ist schon eine arg abstrakte Theorie, welche einen Einfluss voraussetzt, der sich nirgendwo zeigt. Eine Supermacht sollte schon einen Großteil der Welt direkt oder indirekt kontrollieren.
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GROẞ sind se halt.
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Welche Anderen? Es gab in der Welt maximal DB als Supermacht, auch wenn sie für die Rolle maximal ungeeignet sind. Andro war bis dato nichtmal Großmacht, nachdem sie vor einem Jahrzehnt von Irkanien besiegt wurden. Supermacht ist schon eine arg abstrakte Theorie, welche einen Einfluss voraussetzt, der sich nirgendwo zeigt. Eine Supermacht sollte schon einen Großteil der Welt direkt oder indirekt kontrollieren.
Du kannst diese Ansicht vertreten, allerdings ist der Begriff „Supermacht“ in diesem Kontext ohnehin sehr abstrakt. Er lässt sich hier kaum mit realpolitischen Maßstäben vergleichen, sondern beschreibt eher relativen Einfluss, Vernetzung und die Fähigkeit, Diskussionen oder Projekte zu prägen.
Faktisch hat Andro derzeit mehr Einfluss auf andere Projekte als die meisten übrigen Akteure. Das liegt weniger an eigener Stärke als daran, dass viele andere Projekte faktisch inaktiv sind oder nur noch formal existieren. Zahlreiche Projekte ignorieren ihre strukturellen Schwächen und wirken eher wie Zombies als wie handlungsfähige Staaten.
Vergangene Machtverhältnisse, etwa die Niederlage gegen Irkanien, sind für die aktuelle Lage nur begrenzt aussagekräftig. Einfluss in der Micronationen-Szene entsteht nicht aus Geschichte, sondern aus gegenwärtiger Aktivität. Zudem gab es faktisch nie eine Macht, die tatsächlich einen Großteil der Welt kontrolliert hätte — auch DB nicht. Der Begriff „Supermacht“ wird daher häufig rückwirkend überhöht verwendet.
Geschichtsrevisionismus ist in der Community nichts Neues. Projekte überarbeiten ihre eigene Geschichte, ihre Settings und ihre Narrative immer wieder, sei es zur Anpassung an neue Rahmenbedingungen, zur Glättung von Brüchen oder zur nachträglichen Rechtfertigung aktueller Positionen. Das ist kein Alleinstellungsmerkmal einzelner Staaten, sondern ein wiederkehrendes Muster innerhalb der gesamten Micronationen-Szene.
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Und Irkanien - Andro ist zu vergleichen mit USA - Japan, das ist einfach ewig her. Hundejahre und so.
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Und Irkanien - Andro ist zu vergleichen mit USA - Japan, das ist einfach ewig her. Hundejahre und so.
Die Nullerjahre waren sowieso ziemlich wild in der MN Szene.
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Vor zehn Jahren war 2015 ...
Aber ich weiß nicht mal mehr wann genau das war. Auf keinen Fall nach 2016.
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Zumal in den MNs ja sowieso eine "Supermacht" arg abstrakt ist. Was daran liegt, dass hier sowieso alles aus einem Kompromiss verschiedenen Dingen ist. Da mit irgendwelchen Maßstäben aus dem RL ran zu gehen ist, denke ich, fragwürdig. Ich persönlich finde es durchaus sinnig, Dinge auch nachträglich zu ändern, wenn sich daraus eine Intressante Geschichte ergibt.
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Mir fehlen da auch für die CartA die Zahlen.
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Mir fehlen da auch für die CartA die Zahlen.
Wenn ich dich richtig verstehe, möchte ich hinzufügen zu Zahlen fehlt darüberhinaus auch ein Mindestmaß an Qualitätsstandards. Es wird am Ende darauf hinauslaufen, dass eine Gruppe der Willigen, Regeln und Stati festlegt und Andere mitmachen oder ihr Ding machen. Alle Zusammen wird nicht gehen, dafür ist die Szene zu heterogen.
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Du kannst diese Ansicht vertreten, allerdings ist der Begriff „Supermacht“ in diesem Kontext ohnehin sehr abstrakt. Er lässt sich hier kaum mit realpolitischen Maßstäben vergleichen, sondern beschreibt eher relativen Einfluss, Vernetzung und die Fähigkeit, Diskussionen oder Projekte zu prägen.
Faktisch hat Andro derzeit mehr Einfluss auf andere Projekte als die meisten übrigen Akteure. Das liegt weniger an eigener Stärke als daran, dass viele andere Projekte faktisch inaktiv sind oder nur noch formal existieren. Zahlreiche Projekte ignorieren ihre strukturellen Schwächen und wirken eher wie Zombies als wie handlungsfähige Staaten.
Vergangene Machtverhältnisse, etwa die Niederlage gegen Irkanien, sind für die aktuelle Lage nur begrenzt aussagekräftig. Einfluss in der Micronationen-Szene entsteht nicht aus Geschichte, sondern aus gegenwärtiger Aktivität. Zudem gab es faktisch nie eine Macht, die tatsächlich einen Großteil der Welt kontrolliert hätte — auch DB nicht. Der Begriff „Supermacht“ wird daher häufig rückwirkend überhöht verwendet.
Geschichtsrevisionismus ist in der Community nichts Neues. Projekte überarbeiten ihre eigene Geschichte, ihre Settings und ihre Narrative immer wieder, sei es zur Anpassung an neue Rahmenbedingungen, zur Glättung von Brüchen oder zur nachträglichen Rechtfertigung aktueller Positionen. Das ist kein Alleinstellungsmerkmal einzelner Staaten, sondern ein wiederkehrendes Muster innerhalb der gesamten Micronationen-Szene.
An der Stelle bin ich wegen dem Meta als RP-Spieler schon ausgestiegen. Der Hang, das RL zu kopieren, war mir schon immer etwas suspekt, genau wie der Versuch, Simon mit Simoff zu mischen. Deswegen habe ich in Futuna auch nie irgendwas mit Macht groß klassifiziert. Macht ist da ein westliches Konzept, das die Mangelhaftigkeit des Systems kaschieren soll.
Bei der Geschichte gehe ich voll mit, auch wenn man das vielleicht in Maßen tun sollte. Vielleicht einen narrativen Rahmen vorgeben, der nicht auf Superlative abzielt? Einige kann man sich schon unter den Nagel reißen, aber man muss es nicht mit "Super" übertreiben.
Was ich auch zu wenig sehe, ist die Darstellung von Schwächen. Mängel werden so gut wie nie simuliert. Deswegen bin ich zum Beispiel auch ganz froh, dass Montana simoff pissig ist und nicht mit Futuna will, weil deren Vorstellungen über realistische Grenzen von Geldmitteln, Lage und Möglichkeiten sehr stark an meinem Vorstellungsvermögen kratzen. Jede zweite MN braucht irgendwie reiche Erzvorkommen. Und Konsequenzen werden nie negativ ausgelegt. Das greift auch sehr in die eigene Simulation ein, weil man mitunter im Nachteil ist, weil die anderen ja immer nur "gewinnen".
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Die Anlehnung an das Reale hat für mich aber vor allem einen pragmatischen Nutzen: Sie erleichtert Orientierung, Vergleichbarkeit und Einstieg. Man kann natürlich komplett neue Sprachen, Systeme und Kategorien erfinden, aber die Einstiegshürde steigt dann massiv, ohne dass der spielerische Mehrwert zwangsläufig mithält. *zeigt beiläufig auf Gurkistan* Das heißt nicht, dass dein Punkt falsch ist, nur, dass ich ihn eher als Kosten-Nutzen-Frage sehe. Gleichzeitig gebe ich dir recht: Manche Übernahmen aus dem RL wirken willkürlich oder unbegründet, etwa wenn bestimmte militärische Trends (Drohnenkriegsführung) forciert werden, ohne dass sie aus der (eigenen) Simulation logisch folgen.
Beim narrativen Rahmen bin ich bei dir, dass man Superlative nicht zwanghaft inflationär nutzen sollte. Grundsätzlich halte ich sie aber nicht für illegitim. Entscheidend ist weniger, ob Begriffe wie „Supermacht“ verwendet werden, sondern ob sie für andere plausibel sind. Dazu kommt: In diesem Fall handelt es sich nicht einmal um eine Selbstzuschreibung, sondern um eine Fremdzuweisung. Vielleicht ist auch einfach die Bewertungsmatrix im VL verschoben, weil es in der MN-Geschichte nie einen Staat gab, der die Welt tatsächlich allumfassend dominiert hätte. Insofern wird mit Maßstäben gearbeitet, die es nie wirklich gab, ein Problem, das man fast schon geisteswissenschaftlich einmal grundsätzlich klären müsste. 😉
Deinen Punkt zu Schwächen und Mängeln halte ich für sehr wichtig. Die Simulation neigt stark dazu, Erfolge zu stapeln, Ressourcen zu verabsolutieren und Konsequenzen ausschließlich positiv auszulegen. Das erzeugt ein Ungleichgewicht, das nicht nur unrealistisch ist, sondern auch das eigene Spiel einschränkt: Wenn alle immer gewinnen, wird Verhandlung sinnlos, weil es nichts gibt, was der andere wirklich braucht. Gleichzeitig sehe ich hier einen klassischen Zielkonflikt: Für viele ist MN ein Hobby neben einem anstrengenden Alltag, und dauerhafte Niederlagen oder strukturelle Defizite sind wenig attraktiv. Drama ist zwar spielerisch wertvoll, aber emotional nicht immer gewollt.
Ein formalisierter Groß- oder Supermachtstatus könnte hier theoretisch Anreize und Spielangebote schaffen - also nicht nur Vorteile, sondern auch Erwartungen, Verpflichtungen und potenzielle Fallhöhen. Ohne eine übergeordnete, globale Spielleitung bleibt das allerdings schwer sauber umzusetzen. Genau an dieser Stelle stößt die derzeitige Struktur der Szene an ihre Grenzen. Genau diese Struktur ist letztlich ein Geburtsfehler der CartA, mit dem wir heute leben müssen. Die weitgehende Offenheit und Dezentralität garantieren zwar formell Gleichberechtigung und niedrige Einstiegshürden für neue Projekte, gehen aber auf Kosten der Immersion. Ohne eine übergeordnete Instanz, die Maßstäbe setzt, Konsequenzen durchzieht oder Machtunterschiede auch spielmechanisch abbildet, bleibt vieles Behauptung statt erlebbarer Realität.
Das führt dazu, dass Statusbegriffe wie Groß- oder Supermacht zwar diskutiert werden, sich im Spiel selbst aber kaum zwingend niederschlagen. Alles basiert auf freiwilliger Anerkennung, nicht auf struktureller Verbindlichkeit. Das ist für Offenheit gut, für glaubwürdige Simulation aber problematisch, und genau in diesem Spannungsfeld bewegt sich die Szene ja heute.
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Eben. Wer was für den eigenen Staat ist wird dann zusätzlich auch nirgends hingeschrieben. Aber auch gerade das führt zu unmut wenn wir als Irkanien einen anderen Staat einfach nicht ernst nehmen ist mimimi genauso groß als würden wir es ernst nehmen. Siehe Astor.
Ich kann dazu gerne mal was bauen, aber Zahlen gibt es halt fast nirgendwo. Fragen wir mal bei Mason in der CartA, bei der Katze sieht es ja gut aus

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